Kulinarische Abenteuer im Odenwald und an der Bergstraße

Das wirklich beste Netz

Wenn Menschen mit Ideen an einem Strang ziehen

Neues entstehen zu lassen, indem wir engagierte Leute aus der Region zusammenbringen – das ist einer der Grundgedanken hinter unserem Projekt Endlich! Gutes. Aktuell haben sich drei Unternehmen aus Südhessen im Café Rodenstein im Hessischen Landesmuseum Darmstadt gemeinsam ins rechte Licht gesetzt.

Come together, right now
Over me

Was einst die Beatles zum Besten gaben ist inzwischen ein Klassiker der populären Musik und ganz bestimmt noch immer eine gute Idee. Wir glauben an die Stärke vieler. Wir glauben an gemeinsame Möglichkeiten, die durch die Unterschiedlichkeit der Beteiligten entsteht. Wir glauben an engagierte Querköpfe mit Ecken und Kanten, die trotz Eigenständigkeit mit anderen an einem Strang ziehen können. Wir glauben, dass in solchen Momenten Neues entstehen kann, das gut für die Region und jeden Einzelnen ist. Zu pathetisch? Vielleicht. Aber dennoch ist es wahr.

Seit unserem Start haben wir immer wieder erlebt, dass sich neue Perspektiven eröffnen, wenn sich Menschen kennenlernen und offen begegnen. Wir haben erlebt wie ein Craft Beer aus Fürth im Odenwald seinen Einzug in ein Bessunger Weinlokal hielt – Weschnitztaler Braumanufaktur trifft Heiping. Wie die Odenwälder Winzergenossenschaft Vinum Autmundis zusammen mit der Bachgau-Destille einen Wermut erschafft (das haben wir nicht in die Wege geleitet, aber so schnell wie möglich ausgetrunken). Oder wie Michael Frank die Darmstädter Gastronomie ganz spontan mit rund einhundertfünfzig besten Suppenhühnern versorgt hat. War lecker und für alle rentabel. Und so soll es sein.

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Aktuelles Beispiel war jetzt kurz vor Ostern die Lichtweinprobe im Café Rodenstein im Hessischen Landesmuseum in Darmstadt. Veranstalter der Weinprobe waren die Betreiber des Vino Central in Darmstadt, die Lichtgestalter Rosa Erdmann und Christoph Adlfinger-Pullmann aus Zwingenberg und der Winzer Hanno Rothweiler aus Auerbach. Gemeinsam präsentierten sie nach einigen kleinen Leckereien, begleitet von einem Rotling, zwei Weine (Ehrenfelser und Syrah – es muss nicht immer Riesling sein) aus Auerbach in unterschiedlichen Lichtverhältnissen und sorgten dabei für durchaus überraschende Momente – und das in jeder Hinsicht.

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Über den Verlauf einer solchen Weinprobe und darüber, was sie in den Beteiligten auslöst, haben wir bereits berichtet – hier und im P, dem Stadtkulturmagazin für Darmstadt.

Weitere Ideen für spannende Kollaborationen wabern bereits nebulös durch unsere Köpfe, andere sind bereits konkreter und wieder andere werden von außen an uns heran getragen. Wir müssen ja schließlich auch nicht alles selbst machen – hier im wirklich besten Netz.

Die Bilder haben Michael Frank und Thomas Hobein geschossen.

(Beim Schreiben ruff un runner gehört: „The Beatles“ – of course)

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Weiteres über Hanno Rothweiler in unserem Blog findet Ihr hier:
„Bodenständig“ bedeutet nicht stehen zu bleiben“
„Das Jahr im Wingert – Folge 1“

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