Kulinarische Abenteuer im Odenwald und an der Bergstraße

So, da sind wir wieder!

Mit ohne Vorsätzen, aber so einer Art Vorschau ohne Gewähr
SX-70 Bäume in Südhessen

Der Winterschlaf ist beendet. Neugierig auf das neue Jahr, das sich 2018 nennt, haben wir uns geschüttelt, gestreckt, die Höhle verlassen. Jetzt ordnen wir die Dinge, werden abarbeiten, was liegen geblieben ist und uns neuen Abenteuern widmen.

 

Da liegt es vor uns, das Jahr. Schon wieder so eins mit zwölf Monaten, unterteilt in vier Jahreszeiten. Immer dasselbe. Jedes Jahr wieder. Auch Odenwald und Bergstraße liegen noch an derselben Stelle. Kein Millimeter Bewegung im Laden. Das ist ja fast so, als würde die Erde um die Sonne kreisen. Aber halten wir uns nicht mit den wohl unveränderlichen Dingen auf, sondern arbeiten am Rest. Mit ernsthaftem Spaß und kontrolliertem Genuss.

 

Zuerst mal – ein Nachruf

 Oh Weschnitztaler Braumanufaktur, du wirst uns fehlen. Mit deinen Ambers, Basalts und Findlingen. Wir haben mit euch getrunken, gegessen, über euch geschrieben und eure flüssige Botschaft bis nach England getragen. Jetzt seid ihr weg … is’ so und is’ Kacke.

  

Und dann: „Schuldigung, Digga“

Wir – ja, genau wir – wir wissen, dass wir so einigen noch den versprochenen Bericht schulden, also „einige“ könnte man auch durch „drei“ ersetzen. Doch bisher haben wir es immer geschafft, das auszubügeln – wenn es auch gedauert hat. Und so werden wir das auch weiterhin handhaben. Nebenberuflich. Von einigen unterstützt. Aber immer zuverlässig unpünktlich. Versprochen. Keine Besserung. Und keine Reue. Denn wie Robin Williams einst intonierte: „No regrets, they don’t work. No regrets, they only hurt.“ Und so weiter. Ich meine natürlich, and so on.

 

Abwarten und Appelsaft trinken

 Grundsätzlich hat sich nix geändert. Es wird sich bei uns alles weiterhin um die Kulinarik in Hessens tiefem Süden drehen. Worüber wir mit absoluter Sicherheit wahrscheinlich berichten werden sind Äpfel und das, was man daraus machen kann und sollte. Es wird um Gin und Wermut aus der Region gehen. Und um Wein. Um Bio oder nicht. Wir werden nicht nur versuchen aus Getreide so eine Art Kaffee zu rösten, sondern geloben ihn auch zu versuchen. Neue Rezepte in Keylocks Labsal sind im Werden. Natürlich erfahrt ihr, wie die Schwarzen Nüsse aus dem letzten Jahr geworden sind – auch wenn das Experiment in die Hose gegangen sein sollte. Und dann werden wir neue machen. Federweißer und Ziegenkäse stehen genauso auf dem Programm wie Stutenmilch. Und noch mehr Wein und Bier. Und Wild und Latwerge. Und … und der Nachwuchs in Gastronomie und im Lebensmittel erzeugenden Handwerk. Da basteln wir an einer neuen Serie. So, das ist längst nicht alles, aber so einiges. Stay tuned, würde ich da sagen.

 

Der Versuch ist nicht strafbar, sondern notwendig

Klar werden wir drei auch unseren Shop um allerlei Leckeres erweitern – um Produkte weiterer regionaler Erzeuger und um Neues, das unsere Handschrift trägt. Schließlich braucht auch „Eine Dose Odenwälder Kochkäs“ als Botschafter der Region noch weitere zeitgemäße Unterstützung. Wir experimentieren zum Beispiel gerade mit … ja, das könnte euch so passen. Am besten, ihr schaut gelegentlich mal in unserem Laden vorbei. Natürlich nur während der Öffnungszeiten oder einfach jederzeit.

Übrigens: Wenn ihr Anregungen und Ideen habt für uns, behaltet sie nicht für euch. Wir freuen uns über jeden Tipp zu Beiträgen, Produkten und guten Typen.

So, jetzt wisst ihr alles und müsst euch doch überraschen lassen, was da so kommt und was nicht.

Die Bilder entstanden im Winter vor etwa siebenundzwanzig Jahren bei Gernsheim, bei Bickenbach und auf Schloss Auerbach – gemacht auf Polaroid SX-70. Zeit, sie mal zu posten, denn: Lieber analoge Fotografie als analoger Käse.

(Beim Schreiben u.a. gehört: „The Future Of The Future“ von Everything But The Girl, allein schon wegen der Zeile: The future of the future will still contain the past)

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