Kulinarische Abenteuer im Odenwald und an der Bergstraße

Bitter Sweet Symphony

Maronen, Rosenkohl, Speck
Rosenkohl_Maronen_Speck

Abwechslungsreicher Begleiter des Sonntagsbratens oder – wie hier beschrieben – ein schnell gemachtes Gericht mit Schupfnudeln. Und so was von lecker.

„Als Kind habe ich Rosenkohl gehasst.“ Das höre ich immer wieder und erwidere dann (auch immer): „Ich habe schon als Kind Rosenkohl geliebt. Selbst in der verkochten Variante, die in den Sechzigern des vergangenen Jahrhunderts üblich war.“ Aber hier laufen die Minikohlköpfe zu Höchstform auf.

Rosenkohl mit Biss, weiche Maronen, knuspriger Speck – ein Gericht mit drei unterschiedlichen Texturen. Eine Herbst-Pfanne wie eine Bitter Sweet Symphonie“.

 Für diese schnelle Variante greifen wir ausnahmsweise mal auf sogenannte Convinience-Produkte (Bequemlichkeits-Produkte) zurück. Wir nehmen Schupfnudeln aus der Kühltheke und gekochte, vakuumierte Maronen. Natürlich könnten wir die Schupfnudeln auch selbst machen und frische Maronen vorbereiten (siehe „Mus aus Marone und Apfel“ und „Maronensuppe“), aber heute haben wir es eilig.

 

Für vier Personen braucht ihr:

  • 500 g Schupfnudeln, aus der Kühltheke
  • 1.000 g  Rosenkohl
  • 100 g  Speck, in Scheiben
  • 300 g  Maronen, (vakuumiert)
  • 8 TL  Butter
  • Zucker, Salz, Pfeffer

 

Und so geht es:

Rosenkohl, Maronen, Speck mit Schupfnudeln

Putzt den Rosenkohl und schneidet die Röschen am Strunk kreuzförmig ein. So wird der Rosenkohl gleichmäßig gekocht. Gart dann den Kohl in kochendem Salzwasser für acht bis zehn Minuten. Er soll noch Biss haben. Gießt das Kochwasser ab und lasst den Rosenkohl gut abtropfen.

Inzwischen zerlasst ihr die Butter und bratet die Schupfnudeln darin an (die Packungsanweisung lesen). Nach kurzer Zeit gebt ihr den Speck in mundgerechten Streifen dazu. Beides soll die viel beschworenen Röstaromen entwickeln. Wenn der Speck knusprig wird, fügt ihr die Maronen und eine Prise Zucker dazu. Bratet die Maronen für etwa zwei Minuten mit. Hebt dann den Rosenkohl unter, so dass er glänzend von der Butter ummantelt ist. Jetzt fehlen nur Salz und Pfeffer.

Auftischen. Und probiert mal einen trockenen Müller-Thurgau dazu. Also, ich täte es tun.

(Beim Schreiben u.a. gehört: „Breathe“ von Midge Ure)

 

3 Kommentare zu “Bitter Sweet Symphony

  1. jetzt freu ich mich auf die Mittagspause 😉 – danke!

  2. Fritz

    Gestern abend nachgekocht. Lecker,lecker! Genau das Richtige bei dem Schmuddelwetter.

    1. Thomas Hobein

      freut mich, Fritz
      Gruß aus Darmstadt
      Thomas

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