Kulinarische Abenteuer im Odenwald und an der Bergstraße

Pasta mit Walnuss-Sauce

Schnelle Herbstküche mit regionalen Grundprodukten
Pasta mit Walnuss-Sauce

Produkte aus der Region, verfeinert mit wenigen Esslöffeln Italien – so lässt sich dieses schnelle Gericht am besten beschreiben. Ausprobieren, empfehlen wir. Ausprobieren.

Wenn die Tage deutlich kürzer werden und an den Abenden die Kälte langsam in die Socken kriecht, wenn die Lust auf Rotwein die Freude an einem frischen Weißen so langsam verdrängt – dann ist die Zeit für diese kräftige Walnuss-Sauce gekommen. Das ist ja auch nicht weiter verwunderlich, Nüsse und Maronen haben ja im Herbst Saison.

Seit mindestens einer Dekade gibt es diese Sauce ein oder zweimal im Jahr bei mir. Aber tatsächlich nur im Herbst. Ich weiß auch gar nicht mehr, woher ich das Rezept habe; ich weiß nur. Dieses Gericht ist lecker und schmeckt außergewöhnlich durch die Walnüsse. Und es ist einfach und schnell zuzubereiten. Ihr braucht nur etwa so lange, wie um die Nudeln zu kochen.

Pasta mit Walnuss-Sauce

Für vier Personen braucht ihr:

  • 500 g Bandnudeln vom Heist
  • 125 g Walnusskerne, zerkleinert
  • 2 Scheiben Toastbrot, nicht getoastet
  • 5 EL Dickmilch aus Hüttenthal
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 2–3 EL Parmesan, geriebenen
  • Salz und Pfeffer (weiß)
  • Majoranblätter, fein gehackt

 

Und so geht’s:

Kocht die Bandnudeln nach Packungsanweisung in Salzwasser und fangt beim Abgießen etwa ein achtel Liter vom Kochwasser auf.

Während die Nudeln garen, weicht ihr das Toastbrot in der Dickmilch ein, gebt die gehackten Walnüsse, den Knoblauch und das Olivenöl dazu und mixt das Ganze zu einer homogenen Paste.

Hebt den Majoran und den Parmesan unter die Masse und schmeckt alles mit Salz und Pfeffer ab. Das Saucen-Konzentrat ist fertig. Gut verschlossen würde es sich etwa eine Woche im Kühlschrank halten. Würde …

Kocht die Paste jetzt mit dem zurückgehaltenen Nudelwasser kurz auf, vermischt die Sauce mit den Nudeln und auf den Tisch damit.

Dazu serviert ihr am besten einen frischen Feldsalat und einen ordentlichen Roten – der Herbst kann kommen.

Gekocht, fotografiert und gegessen von Thomas Hobein.

(Beim Aufschreiben u.a. gehört: „Night Ride Home“ von Joni Mitchell)

Auch die Maronen-Creme-Suppe von Chris Keylock hat jetzt Saison – sie ist ein wahres Herbst-Gedicht

 

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