Kulinarische Abenteuer im Odenwald und an der Bergstraße

Spinatsalat mit Hähnchenleber

So schnell wird Bääh zu Mmmmh. Meistens jedenfalls.
Hähnchenleber oder Hühnerleber. Mit Spinat, Pilzen und Erbsen. Und keinem Aber.

(Hähnchen)-Leber liefert euch satt Vitamin A, Vitamin B12, Eisen, Kalium und Vitamin C. Das Gute an Hähnchenleber ist aber nicht nur das Gute darin, sondern auch der Preis. Und jegliche Vorurteile fegt der gute Geschmack vom Tisch. Na ja, wie schon angedeutet: Nicht immer, aber immer öfter.

 

Heute mal nicht Nose to tail, sondern Schnabel bis Bürzel. Und das basierend auf einem Salat von Jamie Oliver. Dieser Spinatsalat mit Feta und Erbsen aus dem Buch „Kochen mit Jamie Oliver“ ist schon der Hammer. Es ist der Salat, den ich am „öftesten“ (kleines Zitat für Insider) esse, wenn ich Baby-Spinat bekomme. Für dieses Rezept habe ich den Käse weggelassen, stattdessen Hähnchenleber und Pilze als warme Komponenten dazu gepackt und mal schnell gemacht.

 

Einkaufsliste für 4 Personen

  • 250 g frischen Baby-Spinat
  • 150 g Erbsen (TK, aufgetaut)
  • 7-8 EL natives Olivenöl (Extra Vergine)
  • 3 EL Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer
  • 400 g Hühnerleber
  • 200 g Champignons
  • etwas Butter
  • 4 EL trockenen, fruchtbetonten Weißwein

 

Mise en Place

Trennt etwaige Sehnen, Gefäße und überschüssiges Fett von der Leber ab und schneidet sie in mundgerechte Stücke.

Putzt die Champignons. Wenn es sehr kleine Exemplare sind, lasst ihr sie ganz, sonst scheidet ihr sie in gleichgroße Viertel.

Nun bereitet ihr den Spinat vor. Dazu sortiert ihr Blätter aus, die schon gelblich werden, und grobe Stiele schneidet ihr ab. Wascht die Blätter und schleudert sie gründlich trocken.

Alle weiteren Zubereitungs-Schritte folgen erst rund zehn Minuten vor dem Servieren.

  

Zubereitung

Hähnchenleber oder Hühnerleber. Mit Spinat, Pilzen und Erbsen. Und keinem Aber.Vermischt gründlich etwa 5 EL Olivenöl mit dem Zitronensaft, Salz und Pfeffer. Fertig ist die leckere Salatsauce.

Jetzt bratet ihr die Hühnerleber-Stückchen im restlichen Olivenöl und der Butter ordentlich an, aber nur ganz kurz. Innen soll die Leber durch, aber nicht trocken sein. Probiert einfach ein Stück aus, damit sie so wird, wie ihr möchtet. Nehmt die fertig gebratene Leber aus dem Bratensatz und löscht den mit dem Weißwein ab. Inzwischen würzt ihr – erst jetzt – die Leber mit Salz und Pfeffer.

Und schon geht es ans Servieren. Macht den Spinat und die Erbsen mit dem Dressing an und verteilt sie auf den Tellern, dann gebt ihr nur noch die Leber mit der Bratensauce darüber.

Dazu reicht ihr Brot. Ein selbstgebackenes Ciabatta wäre eine gute Wahl, aber ich möchte auch mal wieder die Lanze für das gute alte Kastenweißbrot brechen. Einige regionale Bäcker können das richtig gut. Richtig gut. Der restliche, gekühlte Weißwein (ihr solltet ja noch ein wenig übrig haben) ist der perfekte flüssige Begleiter dieses Salates.

Fotos: Thomas Hobein

(Beim Essen u.a. gehört: „Hang On In There Baby“ von Curiosity Killed The Cat, aber die 7″ Version. Schließlich will man ja in Ruhe essen.)

Mehr nose to tail im Blog:

 

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